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Akupunktur

Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren.

 

Sie kann definiert werden als eine Reiztherapie an der Körperoberfläche, die auf das Körperinnere wirkt.

 

Auf (topographisch) definierten Bahnen (Meridianen) unter der Haut fließt ein Energiestrom - Qi-Fluss.

 

Akupunktur hat sich besonders bewährt bei Migräne, Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates, anderen chronischen Schmerzzuständen, Neuralgien und Tinnitus.

 

Auch bei Allergien, Neurodermitis, Schlafstörungen, klimakterischen Beschwerden, schmerzhaften Regelblutungen, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion, allgemeiner Schwäche wird Akupunktur erfolgreich eingesetzt.

 

Ziel der Behandlung ist es, über geeignete Orte unter der Haut - den Akupunkturpunkten - den Qi-Fluss zu erreichen und zu modulieren. Beispielsweise werden Blockaden gelöst oder der Qi-Fluss gekräftigt oder krankhaftes Qi eliminiert. Dabei werden Endorphine freigesetzt, die Schmerzen lindern, das Immunsystem stabilisieren bzw. das Wohlbefinden steigern.

 

Akupunktur ist in geschulter Hand praktisch nebenwirkungsfrei, jederzeit wiederhol bar und auch neben anderen Behandlungsverfahren einsetzbar.

In der Schwangerschaft, bei der Behandlung mit verschiedenen Medikamenten (z. B. Kortison, Betablocker) zusätzliche Aspekte zu beachten.

 

 

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Nach Schätzungen sind in Deutschland gegenwärtig vier bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt - und die Tendenz ist steigend.

 

Als Osteoporose bezeichnet man den vermehrten Verlust der Knochenmasse durch die langsame Reduzierung des stabilen Knochengewebes. Typische Folgen sind der so genannte "Witwenbuckel" oder der Oberschenkelhalsbruch. Naturgemäß beginnt dieser allmählich fortschreitende Abbauprozess ab dem 40. Lebensjahr. Bei Frauen ist dieser Prozess während der Wechseljahre - und zwar in den zehn Jahren nach der letzten Monatsblutung - deutlich beschleunigt. Danach ist der Abbau der Knochenmasse wieder verlangsamt. Jede dritte Frau ist nach den Wechseljahren von Osteoporose betroffen.

 

Da im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden bestehen, ist die Früherkennung enorm wichtig. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln einer Osteoporose sind wichtige Maßnahmen zur Sicherung der Lebensqualität.

 

Die Diagnosemöglichkeit zur Feststellung Ihrer individuellen Knochendichte besteht in einer speziellen Ultraschalluntersuchung Ihres Knochens oder der Haut, die in der Praxis durchgeführt werden kann. Dies bedeutet im Gegensatz zur Röntgenuntersuchung eine gänzlich strahlen- und auch schmerzfreie Methode.

 

Eine darauf aufbauende fachkundige Beratung zur Vorbeugung und Therapie kann Ihr Osteoporoserisiko verringern.

 

Im Rahmen der Vorsorge gehört diese medizinisch sehr sinnvolle Früherkennungsuntersuchung allerdings nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen.

 

 

Homöopathie

1796 wurde von Dr. med. Samuel Hahnemann mit seiner Veröffentlichung des „Versuchs über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen“ die Homöopathie begründet. Noch zu seinen Lebzeiten verbreitete sich diese neue Heilmethode in ganz Europa, nach Indien, Südamerika, Nordamerika.

 

Heute wird sie in allen Erdteilen angewendet, wegen ihrer klaren Prinzipien, ihrer Erfolge und ihrer Preisgünstigkeit.

 

Homöopathie ist eine Form der Regulationstherapie, die die Selbstheilungstendenz des Organismus anregt und steuert.

 

Homöopathie ist ein medikamentöses Therapieprinzip, das Krankheitserscheinungen nicht durch die Zufuhr direkt gegen die speziellen Beschwerden gerichteter Arzneimittel behandelt, sondern bei dem Substanzen eingesetzt werden, die in hoher Dosis den Krankheitserscheinungen ähnliche Symptome verursachen. Ähnliches wird also mit Ähnlichem behandelt.

 

Gleichzeitig wird bei der individuellen Verordnung das gesamte Muster der körperlichen, seelischen und geistigen Charakteristika der Patienten auch im Hinblick auf die eingesetzten Arzneimittel berücksichtigt.

 

In der Homöopathie werden die eingesetzten Arzneimittel extrem niedrig dosiert und somit praktisch nebenwirkungsfrei gestaltet.